Trends, Trainees und Training

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interkulturelle-workshops IMBSE-Akademie bildet städtische Fachkräfte interkulturell fort. Die Entwicklung der Bevölkerungsstruktur weckt in vielen Städten der Metropolregion Ruhr Handlungsbedarfe. Aspekte kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Vielfalt sind mit Blick auf institutionelle Verankerungsprozesse und Personalentwicklung zunehmend von Bedeutung.


So beabsichtigt seit mehreren Jahren beispielsweise die Stadt Duisburg, in ihrer Rolle als kommunaler Arbeitgeber mehrerer Tausend Beschäftigter, eine deutliche Erhöhung des Anteils jener Verwaltungsbeschäftigten und Auszubildenden, die eine Zuwanderungsgeschichte vorweisen. Die heterogene Stadtgesellschaft (über 30% mit MH) spiegelt sich statistisch noch lange nicht im Personal wieder. In Bezug auf das Zugehörigkeitsempfinden droht schon heute die soziale Abspaltung strukturbetroffener Quartiere.

Berufsausbildung bei der Stadtverwaltung
Tatsächlich treten den Weg in die Ämter gerade junge Berufsanfänger mit familiärem Zuwanderungskontext sehr selten an. Doch werden gerade sie wegen verschiedener interkulturell-kommunikativer Kompetenzen dringend gebraucht. Diese Aussagen rufen ebenso nach Zuspruch wie nach Widerspruch entlang aller Gesellschaftsteile. Und genau in diesem Spannungsfeld werden Formen interkultureller Kommunikation sichtbar. Meinung, Information, Biografie, Verständnis, Fettnäpfchen und Hilflosigkeit treiben die Spannung oftmals bis auf die Spitze… Moderation ist gefragt. Wer sind wir selbst, wenn wir von den anderen sprechen?

Das IMBSE unterstützt, schult und berät kommunale Beschäftigte in interkulturellen Fragestellungen, vor allem als Projektpartner des Duisburger IQ-Netzwerks [http://netzwerk-iq.de]. Aber nicht nur am süd-östlichen Niederrhein, sondern auch ruhraufwärts begegnet man den interkulturellen Herausforderungen mit Aufbruchsstimmung. Die Stadt Bochum setzt auf das interkulturelle Fortbildungsprogramm der IMBSE-Akademie. Irma Lababidi, Dozentin und Coach, ist vom Interesse und der Aufnahmefähigkeit der Bochumer Traineegruppe begeistert: „die sind alle hoch aufmerksam und zeigen, dass ihnen als kommende Fach- und Führungskräfte Feingefühl wichtig ist.“ Eine Beobachtung, die auf die große Mehrheit der städtischen Angestellten in Duisburg ebenso zutrifft.

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Irma Lababidi
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