Beikoch/-köchin

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Beikoch/Beiköchin (§66 BBiG/§42m HwO) ist ein anerkannter Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die 2- bzw. 3-jährige Ausbildung, die durch Vorschriften der Industrie- und Handelskammern geregelt ist, wird im Gastgewerbe oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt.

 

Bei Ausbildungen mit Fortsetzungsmöglichkeit endet die 1-jährige Grundausbildung mit dem Berufsabschluss Teilkoch/Teilköchin, die darauf aufbauende 2-jährige Fachausbildung mit dem Abschluss Beikoch/Beiköchin.

 


Hinweis:

Die von den Kammern erlassenen Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung richten sich nach den Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Inhalte der Ausbildung lehnen sich an entsprechende anerkannte Ausbildungsberufe an. Die allgemeine Grundlage bilden die §§ 66 des Berufsbildungsgesetzes und 42m der Handwerksordnung.

 

Ausbildungsinhalte

Während der beruflichen Grundbildung im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden beispielsweise:

Während der beruflichen Fachbildung im 2. und ggf. im 3. Ausbildungsjahr wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:

Hinweis:

Die Ausbildungsinhalte der Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung werden aus den Inhalten entsprechender anerkannter Ausbildungsberufe entwickelt (Rechtsgrundlagen: § 66 Berufsbildungsgesetz bzw. § 42m Handwerksordnung).

Während der gesamten Ausbildung wird den Auszubildenden beispielsweise vermittelt:

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule

erwirbt man grundlegende Kenntnisse auf verschiedenen für den Beruf wichtigen Gebieten, z.B. über: